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Geparden-Schmugglerring zerschlagen
Uns erreichten freudige Nachrichten. Im Somaliland konnten zehn Wilderer festgenommen werden. Bei der Festnahme wurden 13 Gepardenwelpen beschlagnahmt, die für den illegalen Haustierhandel gedacht waren. Die Beine der Jungtiere waren mit Kabelbindern fixiert, sie waren unterernährt, hatten Schürfwunden, Abszesse und Haarausfall. Die Tiere kamen in eine von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.
unterstützen Auffangstation, in der die Tiere nun medizinisch versorgt werden. Die Tierärzte stellten verschiedenste gesundheitliche Probleme fest, die typischer Weise bei Mangelernährung und Flüssigkeitsdefizit auftreten. Eines der auffälligsten Merkmale dafür war der schlechte Zustand des Fells. Alle 13 Gepardenwelpen besaßen zusätzlich diverse Ekto- und Endoparasiten. Mit den Neuzugängen versorgt die Auffangstation im Somaliland derzeit 60 Jungtiere, die von Wilderern und illegalen Tierhändlern befreit werden konnten.
Sobald die Tiere kräftig genug sind und ein Alter erreicht haben, um sich selbständig in ihrem natürlichen Lebensraum versorgen zu können, werden die Jungtiere wieder frei gelassen. Bereits seit drei Jahren unterstützt die Serengeti-Park Stiftung die AGA bei ihrer Arbeit zum Schutz der Geparde.
Nächtliche Safari
Auf Einladung der BUND Ortsgruppe Walsrode war einer unserer Projektleiter Ende August gleich zweimal in Walsrode unterwegs. Dort hat er, während einer nächtlichen Führung durch den Böhmepark, interessierte Naturfreunde auf eine Reise in die faszinierende Welt der Fledermäuse mitgenommen. Dabei wurde besprochen welcher Zusammenhang zwischen Blühpflanzen, wie zum Beispiel der Nachtkerze und Fledermäusen besteht. Bei einem Hörmemory mussten die Ohren gespitzt werden und jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit zu überprüfen, ob er genauso gut hören kann, wie eine Fledermaus. Auch Fragen zur Gefährdung der heimischen Arten wurden besprochen und Tipps gegeben, wie jeder Einzelne etwas zu ihrem Schutz beitragen kann. Zum Abschluss konnten, über dem Klostersee, Zwergfledermäuse und Große Abendsegler bei der Jagd beobachtet werden.
Fledermäuse sagen danke
Am 20.07.2020 hat die Serengeti-Park Stiftung einen Spendenscheck über 2.000 € vom regionalen Energieversorger E.on Avacon Nienburg erhalten. Mit dieser Zuwendung möchte das Unternehmen die Arbeit unseres Fledermausschutzprojekts „Jäger der Nacht“ unterstützen. Fledermäuse finden immer weniger Plätze zum Schlafen und um ihre Jungtiere aufziehen zu können. Deshalb stellen wir den Fledermäusen im Rahmen dieses Artenschutzprojektes Ersatzquartiere zur Verfügung. Zusätzlich besuchen wir regelmäßig Schulklassen, um mit ihnen über diese faszinierenden Tiere und ihren Schutz zu sprechen. Die Serengeti-Park Stiftung und die Fledermäuse sagen DANKE für die Unterstützung!
Fledermäuse machen Schule
Während unsere heimischen Fledermausarten über die kalten Monate Winterschlaf halten, sind unsere Projektleiter sehr aktiv und für den Schutz der Fledermäuse unterwegs. In den vergangen zwei Monaten haben sie verschiedene Schulen im Heidekreis und der Region Hannover besucht und mit den Schülerinnen und Schüler über Fledermäuse gesprochen. Die Kinder haben anhand unterschiedlicher Anschauungsmaterialien erfahren wie Fledermäuse fliegen, wo sich während des Tages verstecken, was sie fressen und noch viele andere spannende Sachen aus dem Leben der Jäger der Nacht. Natürlich wurde dabei auch besprochen, warum viele von ihnen so stark bedroht sind und wie sie den Tieren helfen können. Anschließend wurden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Fledermauskästen aufgehangen. Umweltbildung ist ein wichtiger Bestandteil im Natur- und Artenschutz. Denn nur was die Menschen kennen, sind sie auch bereit zu schützen.
Samtpfoten auf Wanderschaft
Diese Woche startet die Serengeti-Park Stiftung in die neue Wildkatzensaison. In den Wintermonaten ist die Paarungszeit der Wildkatze. In dieser Zeit legen die Tiere, auf der Suche nach einem Partner, große Strecken zurück und verlassen dabei ihre angestammten Reviere. Aus diesem Grund machen wir in dieser Zeit unsere jährliche Lockstockuntersuchung, um die Verbreitung der Wildkatze im Heidekreis zu untersuchen. Dafür tränken wir die Lockstöcke mit Baldrian, der anziehend auf die Katzen wirkt. Daraufhin reiben sie sich an den Stöcken und die anhaftenden Haare können anschließend genetisch untersucht werden.