Grasfrosch - Serengeti Stiftung

Grasfrosch

(Rana temporaria)

Grasfrösche suchen nur während der Paarungszeit Gewässer auf

 

Verwandtschaft:

Ordnung: Froschlurche

Familie: Echte Frösche 

 

Gefährdungsstatus:

Rote Liste*: nicht gefährdet

 

Größe & Gewicht:

Kopf-Rumpf-Länge: 7 cm bis 11 cm

Gewicht: 80 g bis 100 g

 

Lebensraum:

Gewässer, Wiesen, Wälder, Gärten und Parks in weiten Teilen Europas

 

Nahrung:

Insekten, Regenwürmer

 

Sozialverhalten:

Grasfrösche zeigen kein ausgeprägtes Sozialverhalten. Während der Paarungszeit kann es an einzelnen Gewässern zu großen Ansammlungen kommen.

 

Fortpflanzung:

Grasfrösche beginnen mit der Paarung sehr früh im Jahr, zwischen Februar und Mai. Während der Paarungszeit suchen die Männchen an den Laichgewässern sogenannte Balzarenen auf. Dabei handelt es sich um Plätze, an denen sich bis zu hundert Tiere ansammeln können, um mit dumpfen Quaken die Aufmerksamkeit der Weibchen auf sich zu ziehen. Die Laichballen bestehen aus bis zu 4.500 Eiern. Im Juni verlassen die vollentwickelten Jungfrösche das Laichgewässer.

 

Besonderheiten:

Der Grasfrosch gehört zusammen mit dem Moorfrosch und dem Springfrosch zu den sogenannten Braunfröschen. Diese Froschart besitzt, im Gegensatz zu den meisten anderen, keine äußeren Schallblasen, welche die Lautstärke der Rufe verstärken. Aus diesem Grund klingt das Quaken des Grasfrosches wie ein dumpfes Knurren. Nach der Paarungszeit verlassen die Grasfrösche das Laichgewässer und suchen ihr Sommerquartier auf. Dabei handelt es sich um feuchte Wälder, Wiesen und Gärten. Während der Winterstarre benötigen Grasfrösche ein frostfreies Quartier. Die meisten Grasfrösche nutzen hierfür Erdlöcher. Nur wenige überwintern eingegraben auf dem Grund des Laichgewässers.

 

 

*Niedersächsische Rote Liste, herausgegeben vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz)